Das Nürnberger „Netzwerk interkulturelle Mediation“ – ein Beitrag zu einer konstruktiven Streitkultur

von Marissa Pablo-Dürr und Friedrich Popp

Der Konflikt ist etwas alltägliches und auch in der modernen Gesellschaft etwas normales. Überall dort, wo Menschen miteinander zu tun haben, entstehen Konflikte. Das Austragen eines Konflikts ist der Streit. In vielen Bereichen des Alltags, in der Politik, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Freizeit, in der Familie oder in der Nachbarschaft wird aus taktischen Interessen jedoch oft ein Konflikt verhindert und der Streit vermieden. Aber die Konfliktvermeidung führt meist zu Enttäuschung, Wut und Aggressionsstau. Da es keine Lösung des Problems gibt, wird der Konflikt bei nächster Gelegenheit umso stärker zu Tage treten. Der Konflikt eskaliert möglicherweise zu einem unkalkulierbaren Risiko.

Mediation ist die Vermittlung in einem Konflikt. Wir müssen Konflikte als Teil des privaten und gesellschaftlichen Lebens ernst nehmen und konstruktiv angehen. Vielfach stehen hinter den vorgetragenen Positionen, dem sichtbaren Teil des Konflikts, ganz andere Interessen und Bedürfnisse, die man meist übersieht.

Die Mediation ist eigentlich eine uralte Angelegenheit. Wir finden Formen der Mediation in der Bibel, im alten China, bei vielen Stämmen Afrikas oder bei den Aleviten in der Türkei. Bei der jährlichen Cem-Feier der Aleviten z.B. wird die Streitschlichtung vom Dede, dem religiösen Gemeindeoberhaupt, vor der versammelten Gemeinde durchgeführt. Sie ist ein Bestandteil uralter, aus der Nomadenzeit stammender Riten. Die Mediation im modernen Sinne wurde seit den 60er Jahren in den USA entwickelt und stellt vielfach eine Alternative zu den Gerichtsverfahren dar. In Deutschland wird etwa seit 10 Jahren Mediation verstärkt angeboten und langsam immer bekannter. Manche Richter/innen empfehlen inzwischen den Streitparteien eine Mediation.

Wie alles anfing

Der Anstoß zu einer Anlauf- oder Clearingstelle für interkulturelle Mediation kam vom Ausländerbeirat der Stadt Nürnberg, angeregt durch das erste Stadtteilvermittlungsangebot der Stadt Frankfurt, allerdings ausschließlich ein Angebot des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten. In Nürnberg wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, das Angebot auf eine breite Basis zu stellen. Bereits Ende 1997 gab es das erste Treffen in der Geschäftsstelle des Ausländerbeirates. Es bedurfte aber einer längeren Diskussion und mehrerer Anläufe, bis die Richtung klar wurde und ein Ausbildungskonzept erstellt werden konnte. Von Anfang an erklärte der Allgemeine Sozialdienst der Stadt Nürnberg (ASD) den Bereich eines nachbarschaftlichen Mediationsangebots als eine seiner originären Aufgaben. Ursprünglich war nur an eine Fortbildung für die Kollegen/innen des ASD gedacht. Aber es war klar, dass angesichts der angespannten Finanzlage der Kommune keine neue Personalstelle für Koordinationsaufgaben zu finanzieren wäre. Aus diesem Grund erschien es um so wichtiger, Mitarbeiter/innen des ASD und anderer Dienste mit Mediationskompetenzen im interkulturellen Bereich fortzubilden, um vorhandene Ressourcen ohne größere Investitionen optimal zu bündeln. Nach längerer Diskussion und einem neuen Konzept von Marissa Pablo-Dürr begannen 23 Mitarbeiter/innen des ASD und der Migrationsdienste[*] Ende 2000 eine Fortbildung als interkulturelle Mediatoren/innen. Als Modellprojekt wurde diese 200stündige Ausbildung vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung finanziell unterstützt. Während der Ausbildung beschäftigten sich die Beteiligten sowohl mit Theorie und Methodik der klassischen Mediation, sie übten in wechselnden Rollenspielen die Tandemmediation und diskutierten interkulturelle Fragen in Konfliktsituationen. Seit Mitte 2002 sind nun 23 Mediatoren/innen im Einsatz. Das Besondere am Nürnberger „Netzwerk interkulturelle Mediation“ sind zwei Dinge. Erstens wird die Mediation grundsätzlich in Zweierteams (Tandems) angeboten, wobei die Besetzung variiert. Zweitens sind die Mediator/innen beruflich in verschiedenen Institutionen der Kommune und der Migrationsdienste eingebettet. Wenn wir von einer Tandem- oder Zweiermediation sprechen, dann heißt dies, dass jeweils einer der Mediator/innen selbst ausländischer Herkunft ist, nach Möglichkeit spricht er/sie die gleiche Sprache wie eine der Konfliktparteien. Dabei ist diese/r „Muttersprachler/in“ nicht einfach der/die Übersetzer/in während des Gesprächs, er/sie ist gleichberechtigte/r interkulturelle/r Mediator/in. Dahinter steckt der Gedanke, dass es wichtig ist, die Konfliktparteien in ihrem Umfeld „wert“ zu schätzen und ernst zu nehmen. Natürlich können wir nur eine beschränkte Anzahl an Sprachen anbieten (v.a. in den Hauptsprachen der Zuwanderer aus Südeuropa sowie aus Polen und Russland), aber es kommt im Wesentlichen mehr auf die emotionale Nähe und Empathie an als alleine auf das Sprachproblem.

Was genau ist Mediation?

Mediation ist zunächst einmal die Vermittlung in einem Konflikt. Mit Hilfe eines oder zweier Mediatoren/innen sollen die Konfliktparteien versuchen, eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu finden. Es ist das Gegenteil einer Gerichtsentscheidung, da die Mediatoren/innen kein Urteil fällen. Es ist auch keine Streitschlichtung wie z.B. in einem Tarifkonflikt, da es kein Schiedsurteil gibt. In einer Mediation lösen die Konfliktparteien selbst den Streit. Die Mediatoren/innen sind dabei nur für den Prozess des Gesprächs, nicht aber für den Inhalt verantwortlich, sie geben auch keine Lösungsvorschläge. Dem liegt der Gedanke zu Grunde, dass die Lösung nachhaltiger wirkt, wenn die Konfliktparteien die Lösung selbst finden.

Wichtige Prinzipien der Mediation sind:

Ø      Die Teilnahme ist freiwillig.

Ø      Die Mediatoren/innen sind allparteilich und neutral.

Ø      Das Ziel ist eine Win-win-Lösung für alle Konfliktparteien.

Ø      Die Konfliktlösung wird von den Parteien selbst bestimmt und gemeinsam ausgehandelt (die Gemeinsamkeiten werden in den Vordergrund gestellt).

Ø      Das Gespräch ist vertraulich und findet in einer angenehmen, gewaltfreien und kommunikativen Atmosphäre statt (man nennt dies den „geschützten Raum“).

Ø      Es gilt: jeder lässt jeden ausreden, Beleidigungen werden nicht zugelassen.

Ø      Die Mediatoren/innen erklären, dass sie nicht für ein Gerichtsverfahren als Zeuge zur Verfügung zu stehen, falls die Mediation misslingt.

In manchen Fällen unterschreiben die Konfliktparteien vor Beginn der Mediation sogar einen Vertrag.

Wie läuft eine Mediation ab?

Wir kennen 5 Phasen der Mediation. Die Kontaktaufnahme läuft oft über dritte Personen, z.B. über Sozialarbeiter/innen. Wenn eine Konfliktpartei den Kontakt aufgenommen hat, muss die zweite Partei zum Gespräch motiviert werden. An diesem Punkt scheitern nicht wenige Mediationsangebote.

Im Mediationsgespräch werden zunächst einleitend alle allgemeinen Fakten zusammengetragen und das Verfahren erklärt. In der zweiten Phase können die Parteien jeweils ihre Sichtweise vortragen. Die dritte Phase dient der Konflikterhellung und Vertiefung. Problemlösungen werden in der vierten Phase gesammelt und diskutiert. In der letzten Phase wird abschließend – so die Theorie – eine Übereinkunft getroffen.

Wenn die Mediation tatsächlich zu einem Abschluss kommt, unterschreiben die Parteien im Idealfall sogar einen gemeinsam ausgearbeiteten Vertrag und schließen durch eine Geste, z.B. einen Handschlag „Frieden“.

Die Aufgabe der Mediatoren/innen ist eigentlich ‚nur’ den Prozess des Gesprächs zu steuern. Dabei können die Mediatoren/innen auf einen reichhaltigen Schatz an Methoden und Techniken zurückgreifen (Ich-Botschaften, Spiegeln, Aktives Zuhören, Aussagen umformulieren, Zusammenfassen, Brainstorming, Wünsche formulieren etc.).

Welche Erscheinungsformen können interkulturelle Konflikte annehmen?

Es gibt unseres Erachtens vier Grundrichtungen im Ablauf eines interkulturellen Konflikts. Interkulturelle Konflikte können u.a. folgende Formen annehmen:

Blockierte Verständigung durch verschiedene Kommunikationsformen aufgrund unterschiedlicher kultureller Hintergründe, z.B. wie viel Distanz halte ich zu meinem Gesprächspartner und er/sie zu mir? Habe ich das Gefühl, dass er/sie mich in eine Ecke drängt, während er/sie ‚nur’ seinem/ihrem aktiven Zuhören mit seiner/ihrer Nähe Ausdruck verleihen will? Kommunikation kann auch durch ein anderes Verständnis, bedingt durch kulturelle Herkunft, von bestimmten Schlüsselbegriffen erschwert sein. Verletzt meine ausländische Nachbarin die Hausordnung, weil sie den Begriff „Zuhause“ als einen Bereich versteht, der an ihrer Wohnungstür beginnt und endet, während ich als Deutsche/r das Treppenhaus in mein „Zuhause“ und damit meine Verantwortung mit einbeziehe? Die Definition von Grenzen der Privatsphäre gegenüber öffentlichem Raum variiert je nach kultureller oder subkultureller Orientierung.

Konflikte können als „Schauplatz“ dienen für das Ringen mit der eigenen sozialen Identität, z.B. „Türken“ gegen „Skinheads“ oder „deutschem“ Hausmeister. Hier kann die eigene ethnische Identität dadurch verstärkt werden, dass man für das, was einem wichtig ist, kämpft. Der Konflikt nimmt symbolische Dimensionen an, um die eigenen Verbindungen zur Bezugsgruppe zu stärken. In diesem Fall ist vielleicht die eigene Wohnungstür die Grenze der soziokulturellen Umwelt, die ein/e Migrant/in pflegt. Jenseits dieser Tür beginnt die deutsche Welt, eine Welt, in der er/sie sich nicht wohl fühlen kann und deshalb meidet. In diesem Fall wird nicht um irgendetwas gekämpft, sondern irgendetwas wird ignoriert, z.B. die Hausordnung.

Konflikte können entstehen, wenn der Zugang zu begrenzten Ressourcen für manche Gruppen blockiert wird. In dieser Erscheinungsform geht es in erster Linie um Macht oder um den wahrgenommenen Ausschluss von Machtteilhabe. In Gegenden, in denen preiswerter Wohnraum ein begrenztes Gut ist, können strukturell-bedingte Mängel Konflikte auslösen, die als interkulturell interpretiert werden, z.B. wenn eine Gruppe untereinander Tipps über freie Wohnungen austauscht und anderen Gruppierungen den Zugang blockieren.

Konflikte können als interkulturell wahrgenommen werden, obwohl sie ganz andere Ursachen haben. Wenn die Umgebung dann auch noch auf deterministische Art und Weise spezifischen Gruppen bestimmte Merkmale zuschreibt, dann kann dies andere Konfliktursachen überdecken. Der Konflikt wird als interkulturell interpretiert, obwohl er gar keiner ist. Häufig werden Konflikte als interkulturell wahrgenommen, obwohl strukturelle Bedingungen im Grunde alle betreffen. Nehmen wir das klassische Beispiel einer Hausgemeinschaft mit Lärmbelästigungen, kinderreichen südländischen Familien, ältere deutsche Mitbewohner/innen und schlecht isolierte Wohnungen. Eine Mischung, die reif ist für eine Kette von Missverständnissen, die nur allzu oft zu eskalierenden Konflikten führen und auf festgefahrenen Klischees beiderseits basieren. Manchmal werden Konflikte als interkulturell vorgetäuscht, um Vorteile für einen Konfliktpartner zu gewinnen. Hier wird der Faktor „Kultur“ für den persönlichen Gewinn des Individuums instrumentalisiert mit der unbewussten Hilfe von Mitbeteiligten, die diesen festgefahrenen Klischees Glauben schenken.

Freilich ist es möglich, in einem Konflikt Erscheinungsformen einiger oder aller vier Richtungen zu entdecken. Oder der Konflikt entwickelt sich mehr und mehr in eine Richtung, obwohl er anfänglich als etwas anderes begann.

Deshalb ist das Netzwerk für interkulturelle Mediation in Nürnberg auf den Einsatz von Co-Mediatoren-Teams unterschiedlicher Herkunft aufgebaut. So gelingt uns auch ein Perspektivenwechsel und wir können den Konflikt von verschiedenen Seiten betrachten. Wir wollen durch den gleichberechtigten Praxiseinsatz zeigen, dass wir es mit der Wertschätzung beider Konfliktparteien ernst meinen. In diesen Teams gibt es nicht eine/n Mediator/in und eine/n Dolmetscher/in, es gibt zwei interagierende Mediatoren/innen. Unsere eigene Teamzusammensetzung, sowohl in Bezug auf ethnischer oder kultureller Herkunft als auch auf institutioneller Zugehörigkeit, ist gleichzeitig unsere sozialpolitische Visitenkarte. Mit der zunehmend pragmatischen Akzeptanz einer multikulturellen Gesellschaft in Deutschland ist die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Zugehörigkeiten nicht nur wünschenswert, sie ist vor allem auch möglich. Wir im Netzwerk sind ein Mikrokosmos nicht nur für interkulturelle Verständigung durch verschiedene persönliche Identitätsstandorte und berufliche Institutionszusammenhänge hinweg, sondern auch für Konflikte. In diesen Konflikten sehen wir Lernchancen und Raum für Veränderungen.

 

Was genau ist eine interkulturelle Mediation?

Im Netzwerk-Team gehen wir von der Annahme aus, dann von einem interkulturellen Konflikt zu sprechen, wenn kulturelle Gesichtspunkte irgendeinen Einfluss auf Ursache und Verlauf eines Konflikts haben. Wenn wir das Thema genau betrachten, müsste man eigentlich den Begriff „Mediation in interkulturellem Zusammenhang“ verwenden, denn es ist oft nicht erwiesen, ob die kulturelle oder ethnische Herkunft einer Person ursächlich für den Konflikt verantwortlich ist oder nur vorgeschoben wird, wir es also in Wirklichkeit mit ‚Vorurteilen’ und ‚Stereotypen’ bis hin zu offenem ‚Rassismus’ zu tun haben. Wie dem auch sei, in der Praxis schauen wir uns alles genauer an und versuchen, den Ursachen eines Konfliktes auf den Grund zu gehen. Wir gehen daher von einem ziemlich weiten Kulturbegriff aus und schließen die sozialen Lebensumstände, in denen die Menschen stecken, mit ein.

In der Regel werden wir es in unserem Falle also mit Menschen zu tun haben, die in irgendeiner Form mit der Zuschreibung „Ausländer“, „Aussiedler“ oder „Menschen nicht-deutscher Herkunft“ zu tun haben. Das heißt aber nicht, dass Menschen mit Migrationshintergrund automatisch konfliktbeladener wären als andere.

Streitigkeiten zwischen Nachbarn gibt es, seit Menschen in Dörfern und Städten zusammen leben. In der heutigen Großstadt haben wir oft eine Nachbarschaft, die von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Muttersprachen zusammengesetzt ist. In den Mietskasernen schreitet die Vereinsamung und Isolierung der Mietparteien voran. Man spricht kaum miteinander, im schlimmsten Fall vielleicht noch übereinander. Wenn dann noch ein Konflikt über die nichtgemachte Hausordnung, über den nicht getrennten Müll, über den Lärm der Fußball spielenden Kinder oder die zu laute Musik hinzukommen, dann ist ein ungutes Klima vorhanden und die Gefahr der Eskalation nimmt zu. Und genau an diesem Punkt bieten wir unsere Mediation an.

Erste Erfahrungen

Die Leitung des ASD ist mit ihrer Telefonnummer (0911/231-2686) die erste Anlaufstelle für Menschen, die eine Mediation wünschen. Von der Zentralstelle wird die Anfrage an eine/n Mediator/in weitergeleitet, der/die sich um das weitere Verfahren kümmert. Wichtig war und ist der ständige Austausch im Netzwerk auch über die Ausbildungsphase hinaus. Der Ausbau dieses Netzwerkes ist die Grundlage der interkulturellen Mediation. Neben regelmäßigen Treffen, organisiert von der ASD-Leitung, treffen sich interkulturelle Mediatoren/innen auch öfter bei einem ‚Stammtisch’ in ihrer Freizeit, um aktuelle Fragen zu besprechen. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Bereitschaft zur Mediation insgesamt noch nicht so ausgeprägt ist, wie es zu wünschen wäre. Das Netzwerk wurde am Anfang insbesondere für Partnerschaftsmediationen angefordert. Zwar gab es auch reichlich Anfragen bezüglich nachbarschaftlicher Konflikte oder zwischen Einzelpersonen und Institutionen, aber es mangelte oft an der Bereitschaft der zweiten Partei zu einer Mediation. Das Problem, auch die zweite Partei zu gewinnen, stellte und stellt sich uns als eine wichtige Herausforderung. Überhaupt war Öffentlichkeitsarbeit für das Netzwerk angesagt. Über die erste eigene Veranstaltung, bei der wir auch ein Rollenspiel vortrugen, wurde ein Film gedreht. Wir erstellten einen Flyer mit den wesentlichen Informationen über das Netzwerk, eine Zusammenfassung des Textes übersetzten wir in die wichtigsten Sprachen der Migranten/innen (türkisch, russisch, griechisch etc.). Die Flyer streuten wir sehr breit. Bei einem Stadtteilfest bauten wir einen Infotisch auf, wir gingen zu einzelnen Versammlungen ausländischer Vereine oder Bürgervereine, in Dienstbesprechungen einzelner kommunaler Ämter und Wohnungsbaugesellschaften. Die Presse berichtete über unser Projekt. Diese Öffentlichkeitsarbeit lohnte sich. Das Netzwerk wurde immer bekannter und die Anfragen mehrten sich. Inzwischen fand eine Anzahl Mediationsverfahren statt, sowohl Paar- und Nachbarschaftsmediation als auch Mediation zwischen Vertreter/innen einzelner Gruppen und Institutionen. Interkulturelle Mediation lohnt sich.

Januar 2003

Marissa Pablo-Dürr, Soziologin, arbeitet bei IN VIA - KOFIZA und Xenos Nürnberg, E-Mail:

marissa_pablo-duerr@xenos-nuernberg.de,

Friedrich Popp, Geschäftsführer des Ausländerbeirates der Stadt Nürnberg, E-Mail:

friedrich.popp@stadt.nuernberg.de

 



[*] Neben dem ASD sind Mitarbeiter/innen folgender Institutionen am Netzwerk beteiligt: Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, Ausländerbeirat der Stadt Nürnberg, AWO KV Nürnberg, AWO LV Bayern, Caritasverband Nürnberg, Evangelische Jugend Nürnberg, Jugendamt der Stadt Nürnberg, KOFIZA - IN VIA e.V., Stadtmission Nürnberg e.V., Xenos Nürnberg